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Impulse aus verschiedenen Rohstoffmärkten, Stand 04. März 2026!

👉 Öl (Brent/U.S. WTI):

 

1. Kurzfristig: OPEC+ erhöht um rund 200 Tsd. bpd – ein moderater Anstieg, der tendenziell zu leicht höheren Ölpreisen führen kann, vor allem wenn freie Kapazitäten knapper werden und Unsicherheit um Hormus bestehen bleibt.

 

2. Mittelfristig: Falls politischen Spannungen anhalten oder sich zu einer längeren Versorgungsknappheit entwickeln, könnten Ölpreise weiter steigen. Ansonsten dürften höhere Produktionsmengen die Aufwärtsdynamik begrenzen.

 

3. Treiberunterschiede: Nachfrageimpulse aus China/Globalisierung der Ölnachfrage; potenzielle Verzögerungen durch Kapazitätsgrenzen einiger OPEC+ Länder.

 

👉 Erdgas (Europa, TTF):

 

1. Kurzfristig: Deutlicher Anstieg der Gaspreise durch Iran-Konflikt, LNG-Umstrukturierung und Katar-Ankündigungen. Starke Volatilität möglich, je nach Entwicklung im Hormus-Korridor und LNG-Verfügbarkeit.

 

2. Mittelfristig: Wenn LNG-Alternativen sich weiter verknäulen, könnten Gaspreise hoch bleiben oder weiter steigen, insbesondere falls LNG-Lieferungen knapp bleiben oder geopolitische Risiken präsent bleiben.

 

3. Substitutionseffekt: Hohe Gaspreise erhöhen die Nachfrage nach Kohle (aber auch deren Preis steigt), was das Energiepreis-Paket insgesamt stabil oder steigender halten kann.

 

👉 Kohle:

 

1. Kurzfristig: Preisrally durch Energiepreis-Drehungen und Transportkosten (Frachtraten). Kohle dient als Substitut bei teurem Gas, könnte Nachfrage kurzfristig stärken.

 

2. Mittelfristig: Wenn LNG/Gas wieder verfügbarer werden oder Verläufe bei Mengenbeschränkungen sich beruhigen, könnten Kohlepreise sich etwas abschwächen, bleiben aber strukturell hoch durch Inflation und Energieknappheit.

 

3. China-Aspekt: Importnachfrage könnte schwanken; Importquote könnte Einfluss nehmen.

 

👉 Edelmetalle (Gold):

 

1. Goldpreis-Stimmung: Vorübergehender Aufwärtsimpuls durch Risikoaversion und Inflationssorgen infolge Nahost-Konflikt; danach Abwärtstendenz, falls Notenbanken Zinserwartungen entlasten und Inflationssorgen nachlassen.

 

2. Kurz- bis mittelfristig: Gold bleibt eine politisch- und inflatorisch getriebene Absicherung; steigende Energiepreise und geopolitische Spannungen tendieren zu höheren Goldkursen, während klare Inflationserwartungs-Fenster oder Zinserhöhungen der Notenbanken die Renditen erhöhen und Gold belasten können.

 

👉 Industriemetalle (Aluminium, Kupfer):

 

1. Aluminium: Leichter Preisanstieg erwartet, da energieintensive Produktion teuer wird; Golfstaaten wichtige Produzenten liefern die Struktur, Preisdruck durch Energiepreise hoch.

 

2. Kupfer: Gemischte/negative Impulse durch Risikoaversion und Konjunkturrisiken, die Nachfrage schwächer erscheinen lassen; Energiepreissteigerungen wirken preistreibend bei Endprodukten, könnten aber die industrielle Nachfrage belasten.

 

3. Fazit: Aluminium könnte besser abschneiden als Kupfer, sofern Energiepreise hoch bleiben. Kupfer bleibt volatil und konjunkturabhängig.

 

👉 Allgemeine Makroauswirkungen:

 

1. Inflation: Höhere Öl- und Gaspreise erhöhen die Produktions- und Verbraucherpreise, was die Inflationsrisiken erhöht. Anleger könnten Gold vs. USD als Absicherung nutzen.

 

2. USD: In Nahost-Risiken und höherer Zinsunsicherheit könnte der USD tendenziell stärker bleiben, was Rohstoffpreise in USD belasten oder deren Anstiege moderieren kann.

 

3. Wachstum: Energiepreissteigerungen belasten besonders energieintensive Industrien; globale Nachfrage könnte sich etwas verlangsamen, was wiederum Rohstoffpreise dämpfen kann.

 

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Beste Grüße aus Frankfurt am Main

 

Michael Neumann

Chief Executive Officer

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